Schachturnier bei „Rote Rosen“

Martin, Lukas und ich gaben am Dienstag dieser Woche für die weltbekannte TV-Sendung „Rote Rosen“ die „Profi-Schachspieler“. In einer der nächsten Folgen wird in der Reihe ein „Schachturnier“ gespielt und wir hatten Gelegenheit, das schöne Spiel weiter in die Welt zu tragen und uns am Set ins rechte Licht zu rücken.

So sind wir nun mehrfach von hinten als Staffage am Rande zu sehen und durften auch mal quer durchs Bild laufen. Lukas hat sogar eine Sprechrolle und sagt: „Hallo Theresa!“ Martin kämpfte bis zum Schluss mit seiner Aufgabe, eine Partie zu stellen, die laut Drehbuch hieß: „..nachdem sie den zweiten Bauern verloren hat und nur knapp an einem Remis vorbeigeschrammt ist, hat sie am Ende doch knapp verloren!“

Also aufgepasst: in ca acht Wochen kann man die Partie und uns natürlich im Fernsehen sehen!

Hier noch der Blick hinter die Kulissen

Dia-Vereinsmeisterschaft 2017

Am letzten Donnerstag fand der Auftakt zur diesjährigen Vereinsmeisterschaft statt. Es haben sich 20 Teilnehmer angemeldet, wovon 15 erschienen. Es fanden aber nur 6 Partien statt, da sich Manfred und Tobias zeitlich verpassten und Etienne’s Gegnerin, Heidrun verhindert war. Eröffnet wurde die VM mit der ersten Partie: Lukas W. gegen Dave, die beide für ihre eher schnelle Spielweise bekannt sind. Und so endete sie auch bevor die letzte Partie des Abends begann, da Andrei erst nach einer ausgiebigen Besichtigung einer Unfallstelle auf den Elbbrücken im Spiellokal ankam.

Hier findet ihr die Ergebnisse und die Tabelle

Die nächste Runde findet am 28.09. statt.

Martin ist Blitzmeister 2017

Ohne Verlustpartie, nur Michael konnte ihm ein Remis abtrotzen, gewann Martin mit 12,5 aus 13 Punkten nach 14 Jahren wieder den Blitzmeistertitel der Diagonale. Herzlichen Glückwunsch! Knapp dahinter Gregor mit 11,5 Punkten auf dem zweiten und Said mit 9 Punkten auf dem dritten Platz

Alle Ergebnisse und die Tabelle findet ihr hier

Jugendmeister wirft Vereinsmeister aus dem Pokal

Die erste Überraschung im Dia-Pokal traf gleich einen Mitfavoriten! In einer souverän geführten Partie gewann unser Jugendmeister Lukas Zierahn gegen den amtierenden Vereinsmeister Matthias Wasmuth!

Am Start waren dieses Jahr 14 Teilnehmer, zwei zum ersten mal dabei: Tobias Frische und Fynn Jacobsen

Alle Ergebnisse hier

Senterej auf dem Afrika-Festival 2017

Liebe Freunde des Königlichen Spiels,
das Afrika Festival des Vereins „alafia e.V. „ ist seit einigen Jahren ein fester Bestandteil der Kulturszene in Hamburg.
Die Länder Afrikas präsentieren dort landespezifisches aus Kultur, Küche und Handwerkskunst. Es ist daher nur logisch, dass das „Schach der Mutigen ; Senterej „ ( aus Äthiopien) in das Rampenlicht einer breiteren Öffentlichkeit tritt. Welches Ereignis wäre dafür besser geeignet, als das Afrika-Festival.
Im dem äthiopischen Pavillon fand es ein würdiges Dach. Während die Gerüche der äthiopischen Küche und des Kaffees die Luft mit ihrem Duft erfüllten , traten die 6 Schachaktivisten: Dr. Rene Gralla, Jürgen Woscidlo; Niels-, Ian – und Sven Meinköhn sowie Sandy Reckleben in Aktion ;um den Besuchern dieses schöne Schach näher zu bringen. Besonders bei den äthiopischen Besuchern gab es immer wieder großes Erstaunen, dass ihr Heimatland so ein schönes Schach hervorbrachte. Eingerahmt vom Bild der Kaiserin Taytu Betul schickten die Schachfreunde , die Elefanten und Veziere über die aufgebauten Bretter, um den gegnerischen Negus des Garaus zu machen. Alle waren von der Dynamik und Ausgeglichenheit des Spiels sehr begeistert. Besonders die Mobilisierungsphase Werera; zu Beginn des Spiels tat es vielen kleinen und großen Schachfreunden an. Dabei mobilisieren beide Seiten ihre Figuren; in dem sie ziehen, ohne auf den Gegner zu warten. Erst, nachdem die erste Figur geschlagen und vom Brett genommen wurde; wird abwechselnd gezogen.
Seit der Bereich Schach der Schule Grumbrechtstraße im Schuljahr 2015/2016 mit der Wiederbelebung des Senterej begann; stellte die Präsentation auf dem Afrika-Festival einen echten Höhepunkt dar. Neben dem Spaß am Spiel, konnte Dr. Gralla als weiteren Gewinn , die Kontaktaufnahme zum äthiopischen Kulturverein Hamburg verbuchen. Wenn es dort zu einem Senterej-Workshop kommen wird; kehrt das Senterej in die äthiopische Community zurück und vielleicht auch bald in sein Mutterland.
Allen, die dieses schöne Event ermöglicht haben, sei an dieser Stelle gedankt!
In diesem Sinne
Glück Auf!
Jürgen Woscidlo