von Marcel | Juni 1, 2016 | HMM
Gestern Abend trat unsere zweite Mannschaft im vorletzten Mannschaftskampf der Saison bei Mitaufstiegskonkurrent HSK 18 an.
Ein Sieg würde uns den Aufstieg bereits sichern, also sollte dieser auch her. Kurz vor 19 Uhr waren dann auch alle Mann an den Brettern, und zwar in folgender Reihenfolge von 1 bis 8: Marcel, Dave, Haschem, Andreas Cz., Armin, Etienne, Rainer J. und Detlef.
Bereits um 19:45 gingen wir dann in Führung, da Marcels Gegner entweder matt gehen würde oder die Dame verlöre. Beide Optionen waren nur so mittel verlockend, also streckte er die Waffen. Etwa eine halbe Stunde später konnte dann Haschem auf 2-0 erhöhen – und bleibt bei einer Siegquote von 100%! Erneut etwa eine halbe Stunde später mussten leider sowohl Rainer J. als auch Detlef gegen starke HSK-Ersatzspieler aufgeben, sodass es nur noch 2-2 stand. Andreas Cz. stand sehr schön, bei Dave war zu diesem Zeitpunkt noch alles offen – genauso wie bei Armin.
Etienne und sein Gegner befanden sich schon in einem Endspiel mit gleichem Material und gleichfarbigen Läufern, ohne dass ein Spieler einen spielentscheidenden Vorteil zu haben schien.
Andreas war es dann schließlich, der seinem Gegner dessen erste Saisonniederlage zufügen konnte, 3-2 für Diagonale! Inzwischen sah es aber bei Dave schlecht aus, da sein Gegner mit allen aktiven Figuren Daves bereits zerstörten Königsflügel unter Beschuss nahm. Währenddessen hat Etienne einen aus der Trickkiste hervorgezaubert und mit einem Bauerndurchbruch am Königsflügel eine Gewinnstellung erreicht. Das sah auch sein Gegner so und gab folgerichtig auf. 4-2, ein halber Punkt würde für den Aufstieg reichen. Dass Dave diesen wohl nicht holen würde war inzwischen immer klarer, also richteten sich fast alle Blicke auf Armins Partie. Jener Armin hat schon vor einigen Jahren titelseitenträchtig einen Aufstieg klargemacht. Würde er es wiederholen können? Die Stellung gab das her. Verzahnte Bauernketten, ungleichfarbige Läufer und keine Springer mehr auf den Brett. Keine Schwerfiguren an vorgerückten Positionen.
Eine Stellung die förmlich nach Remis schrie. Zum Ende der 40 Züge waren beide Spieler leicht in Zeitnot und Armin verpasste es, die Stellung komplett zu verbarrikadieren.
Trotzdem musste sein Gegner einsehen, dass da nichts mehr ging und so endete die Partie in der Tat mit Remis, 4,5-3,5 für Diagonale und damit der direkte Wiederaufstieg in die Bezirksliga. Am nächsten Donnerstag, 9.6., haben wir dann Lurup zum Saisonabschluss zu Gast. Die Jungs möchten mit uns aufsteigen und benötigen ein 4-4.
Uns reichen bereits drei Brettpunkte um die Staffel zu gewinnen, aber natürlich wollen wir den Sieg.
von Marcel | Mai 13, 2016 | HMM
Nach dem 5½-2½ gegen den HSK 18 in der letzten Runde konnte DIA Zwo endlich die lange ersehnte Tabellenführung in der Kreisliga B übernehmen. Diese soll zwecks Erreichung des Ziels „Direkter Wiederaufstieg“ natürlich gehalten werden, allerdings erwarten uns in den letzten drei Runden die Aufeinandertreffen mit den Zweit-, Dritt- und Viertplatzierten der Liga. Es muss also immer noch alles gegeben werden.
So auch am letzten Donnerstag, als die dritte Mannschaft Pinnebergs in der Alten Forst zu Gast war. Nach zwei Mannschaftskämpfen in denen wir zu teilweise mehr als 50% DIA Dro waren, waren die vormals verhinderten alle wieder da und so starteten (in der Reihenfolge ihres Auftretens) Said, Marcel, Dave, Haschen, Andreas Cz.. Armin, Étienne und Joker Rainer J. den Versuch die Tabellenführung zu verteidigen.
Capitano Marcel sorgte nach kurzer Zeit für den ersten Punkt – für Pinneberg. Der Blindfisch hat einfach so einen Turm weggestellt. Kann man machen, richtig hilfreich ist das aber nicht. Ob der Frühe des Rückstands war an den anderen Brettern noch nicht so richtig viel los. Said stand ein wenig unter Druck, dafür hatte Dave einen schönen Raumvorteil im Zentrum bei ziemlich geschlossener Stellung, aber er war drauf und dran auf offener h-Linie den Berserker-Modus anzuwerfen. Haschem stand sehr solide, aber konkretes war noch nichts zu sehen. Bevor ich einen genaueren Blick auf Andreas‘ Stellung werfen konnte, war die Partie mit einem Remis bereits zu Ende. Armin stand unklar, während Étienne an Brett Sieben bereits eine Qualität mehr hatte. Rainer J. befand sich bereits im Endspiel und musste mit einem Springerpaar gegen ein Läuferpaar antreten. Sein Gegner bot ihm Remis, aber in Anbetracht des frühen Rückstands sowie der teilweise noch sehr unklaren Stellungen lautete die Devise: Weitermachen!
Étienne ließ seinen Gegner kurz darauf in eine Falle tappen und machte aus der Qualität einen ganzen Turm mehr. Dafür war sein Springer auf a1 gefangen, konnte aber auch nicht so ohne Weiteres dort vom Gegner abgeholt werden. Daves Stellung wurde immer schöner, bis er das mit dem Berserker zu wörtlich nahm und sich veropferte – und zwar direkt mit einem ganzen Turm. Blöd gelaufen. Said opferte auch, aber nur eine Qualität und auch nicht für konkrete Motive sondern um einen starken Läufer des Gegners loszuwerden. Kurzfristig brachte das zwar Entlastung, aber keine langfristigen Vorteile. Aber taktisch ging hier noch so einiges! Armins Stellung ist in der Zwischenzeit noch schärfer geworden. Inzwischen hatte er zwar einen Minusbauern, aber seine Figuren haben wunderbar harmoniert, während der Gegner sehr „awkward“ stand. Konkretes war aber noch nicht auszumachen. Haschem stand weiter leicht besser und Étienne schaffte es, seinen Gegner am Rückgewinn des Springers auf a1 zu hindern und stand klar auf Gewinn. Rainer J. konnte einen seiner Springer gegen einen Läufer tauschen – und nebenbei konnte er einen gedeckten Freibauern auf c5 etablieren. Die dadurch eingeschränkte Mobilität des schwarzen Königs war trotz mangelnder konkreter Motive ein bereits ausreichender Vorteil, um die Hoffnung auf einen Sieg zu nähren. Plötzlich ging es dann Schlag auf Schlag: Étiennes Gegner gab auf und kurze Zeit später übersah Armins Gegner eine Taktik, die zum zweizügigen Matt führte. Haschems Gegner versuchte eine Figur zu gewinnen, übersah aber eine Abwehrmöglichkeit, die netto eine Figur für Hsachem himself brachte. 3½-1½ für uns und plötzlich war da der Sieg: Rainer J. spielte sein Endspiel meisterhaft und konnte schließlich eine Zugzwangstellung erreichen und so den Gegner zur Aufgabe zwingen. Das wir den Sieg nun in der Tasche hatten war gut fürs Herz – anders als Daves Partie. Wie oben erwähnt hatte er ja einen Turm geopfert – für wenig bis nix. Sein Gegner ist aber plötzlich in eine Matt-Falle gelaufen und plötzlich sah es wieder sehr rosig aus. Mit dem Mut der Verzweiflung gab Daves Gegner noch ein Ablenkungs-Schach – und prompt spielt Dave nur den zweitbesten Zug. Der beste wäre immer noch ein Matt in wenigen Zügen geworden, Daves Wahl führte zu einem fast kompletten Abtausch und am Ende hatten die beiden gleiches Material.
Bei Said verschlechterte sich die Stellung auch mit jedem Zug. Neben der immer-noch-weniger-Qualität musste er sich auch gegen ein schon recht weit vorgerücktes Freibauernpaar am Damenflügel behaupten. Und plötzlich war es dann bei Dave vorbei, als sein schwarzer König auf dem Feld g4 matt gesetzt wurde. Eine echte Achterbahnpartie. Said versuchte unterdessen immer noch seinen Gegner zu einem Fehler zu verleiten, doch dieser ließ sich nicht beeindrucken und zwang Said letzten Endes zur Aufgabe. Macht aber alles nix, denn 4½- ist 4½- ist 4½-. Zwei weitere Punkte, Verteidigung der Tabellenführung und nur noch zwei Spiele zu gehen. Uns reicht bereits ein Sieg in einem der beiden Spiele um den Aufstieg in trockene Tücher zu wickeln, aber wir wollen natürlich mehr – nämlich den Staffelsieg. Am 31. Mai geht es zum HSK 18 und am 9- Juni folgt das letzte Heimspiel der Saison gegen den Tabellenzweiten aus Lurup.
von Marcel | Apr. 10, 2016 | HMM
Der erste Mannschaftskampf um die sogenannten „Big Points“ führte Dia 2 am 6.4. nach Blankenese. Deren dritte Mannschaft stand vor diesem Spieltag mit zwei weiteren Teams mit jeweils 7 Punkten an der Spitze, während wir knapp dahinter mit 6 Punkten die Chance nutzen wollten, an ihnen vorbeizuziehen. Dieses Unterfangen stellte den Captain aber erst einmal vor einige organisatorische Herausforderungen. Von den acht Stammkräften waren Andrei und Haschem wegen ihres Landesligaeinsatzes gesperrt, Dave und Armin waren beruflich in anderen Teilen der Republik unterwegs und Said war aus medizinischer Sicht nicht zu einem Einsatz in der Lage. Die drei „echten“ Dia 2-er waren dann schließlich in Reihenfolge der Aufstellung: Marcel, Andreas Cz. Und Étienne. Zu dritt macht so ein Mannschaftskampf nur bedingt Spaß, aber glücklicherweise wurden wir von Michael, Rainer J., Detlef, Jürgen sowie Manfred unterstützt. Statt Dia 2 waren wir also eher Dia 2,625 🙂
Nachdem wir pünktlich das Clubheim von Blankenese erreichten, ging es ebenso pünktlich los. Die Kurzeinschätzung nach etwa 30 Minuten sah noch verbesserungswürdig aus: Während Marcel kurz vor dem Führungstreffer stand, hatte Andreas in der Eröffnung sehr viel Zeit verloren und stand ziemlich auf dem Acker. Sein Gegner war bereits voll entwickelt während sein Königsflügel sich genau gar nicht bewegt hatte. Bei Étienne war noch wenig los, während Michael sehr solide stand, aber leider auch Perspektiven zu „mehr“ vermissen ließ. Rainer J. machte einen auf Rainer L. und tauschte als wenn es kein morgen gäbe. Bauern standen noch eine ganze Menge auf dem Brett, aber alle Leichtfiguren waren bereits weg. Detlefs Stellung war ziemlich wild und Jürgen stand bei gleichem Material etwas aktiver. Manfred hingegen musste einen Minusbauern versuchen wettzumachen, hatte es aber mit einem gegnerischen Läuferpaar zu tun. Insgesamt war also noch alles möglich.
Kurze Zeit später machte Marcel dann seine Drohungen wahr und brachte Dia 2 in Front. Michaels tot-remise Stellung war genau das, und so stand es 1,5-1,5. Währenddessen verlor Detlef einen Bauern und die gegnerischen Figuren standen deutlich aktiver, sodass auch hier mit einem Verlust gerechnet werden musste. Andreas‘ Stellung hatte sich nicht verbessert und Étienne wurde von einer zentralen Bauernwalze unter Druck gesetzt. Rainer J. und Jürgen standen weiterhin wenig spannend, aber hier sollte auch nichts anbrennen. Manfred konnte zwar keinen Bauern zurückgewinnen, aber immerhin waren alle Figuren vom Brett – bis auf zwei ungleichfarbige Läufer. Bei genauem Spiel sollte hier eigentlich nichts anbrennen.
Ein Getränk später musste Detlef wie befürchtet die Segel streichen. Dafür hat Andreas der Zauberer es geschafft den größten Druck abzuwehren und schickte sich an, im paar-und-dreißigsten Zug seinen Königsläufer das erste Mal im Spiel zu bewegen! Étienne hatte die Bauernwalze recht gut überstanden, stand aber in einem Turm-Bauernendspiel etwas passiver und musste verhindern, dass der schwarz b‑Bauer die Grundreihe erreichte, während sein eigener König auf h4 festhing. Jürgen und Rainer J. einigten sich mit ihren Gegnern auf Remis, sodass es bei noch drei laufenden Partien 2,5-2,5 stand. Étienne konnte durch geschicktes und kluges Spiel sein Endspiel Remis halten und auch Manfred ließ sich nicht foppen. 3,5-3,5 und nur noch Andreas spielte. Aber wie! Mit allen Tricks die ein abgebrühter Fuchs wie er auf Lager hat konnte er den Spieß umdrehen und plötzlich mit zwei Türmen tief in die gegnerische Stellung eindringen. Mit Mattdrohungen konnte er Tempi um Tempi und schließlich Bauer um Bauer gewinnen. Am Ende des Manövers konnte er auf der f- und h-Linie einen Freibauern verbuchen, während er und sein Gegner noch Doppeltürme hatten. Die von Andreas waren jedoch deutlich aktiver und einige Zeit später opferte er einen seiner Bauern um einen der Türme abzutauschen. Mit dem verbliebenen Turm verdrängte er den gegnerischen König vom Umwandlungsfeld und zwang so seinen Gegnern zur Aufgabe! Der Matchpoint: 4,5-3,5 und damit ein wirklich wichtiger Schritt zum direkten Wiederaufstieg! Wir liegen nun auf dem dritten Tabellenplatz, einen Punkt hinter HSK 18 und Pinneberg 4
von Marcel | Dez. 18, 2015 | Turniere

Es klangen die Glocken und riefen am gestrigen Abend zum alljährlichen Weihnachtsblitzen mit Extras wie Spekulatius und Glühwein. Achtzehn Mitglieder fanden den Weg in die Alte Forst und füllten den Gabentisch mit reichlich Geschenken. Achtzehn Spieler bedeutet siebzehn Runden gnadenloses Blitzschach – und damit etwa dreieinhalb Stunden Spiel, Spaß und Spekulatius.
Um Viertel vor zwölf wurden dann alle achtzehn Sieger gekürt, die erste Auswahl am Geschenketisch hatte Christian, der sagenhafte 17 Siege einfuhr und sich keine Blöße gab! Knapp dahinter kam Gregor, der mit 16 Siegen lediglich gegen Christian verlor. Mit kleinerem Abstand und 13 Punkten kam Matthias und sicherte sich so den dritten Platz! Hier geht’s zur Tabelle
Vielen Dank an alle für das tolle Turnier und frohe Weihnachten!
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von Marcel | Jan. 21, 2015 | HMM
Nach dem überzeugenden Sieg von DIA III am letzten Donnerstag begann am Dienstag nun auch die Mannschaftskampfsaison der Zweiten. Es ging auswärts zum Millerntorstadion, denn im Clubheim des FC St. Pauli mussten wir gegen STP V ran. Um 19 Uhr war die Mannschaft auch vollständig da, und setzten sich in folgender Reihenfolge an die Bretter 1 bis 8: Marcel / Andreas Cz. / Rainer L. / Said / Armin / Rainer J. / Detlef / Manfred. Also quasi Bestbesetzung. Unsere Gegner waren DWZ-mäßig teils deutlich stärker, aber da muss man dann eben durch. (mehr …)