von Dave | Aug. 27, 2016 | Turniere
Liebe Diagonalesen,
so langsam nähert sich die Sommerpause ihrem Ende – und das heißt, dass es schachmäßig wieder losgeht. Eure beiden schönen, schlauen und schlanken Schachwarte haben sich wieder mal ein recht volles Programm ausgedacht, sodass jeder auf seine Kosten kommt. Wir hoffen auf Eure zahlreiche Teilnahme bei den verschiedenen Turnieren! (mehr …)
von Dave | Aug. 27, 2016 | Schachart
Liebe Schachfreunde,
die gesamte WM war nicht nur hervorragend organisiert, sondern auch durch Begegnungen und Aktivitäten am Rande der WM gezeichnet.

Das 3D Spiel des Dr. Gralla
Den Anfang machte der Journalist Dr. Rene Gralla, der ein 3 D XiangQi Brett selbst entwarf ,produzierte und bei der WM zum Einsatz brachte. Dieses Brett ist während der gesamten zwei Tage ständig umlagert und in Benutzung gewesen. Dabei kiebitzten nicht nur die Kinder, sondern auch die Erwachsenen.
Bestes Beispiel
hierfür war der Präsident des Deutschen XiangQi Bundes ,Dr. Nägler. So manche Partie spielte oder unterstütze er in diesen zwei Tagen mit kompetenten und humorvollen Kommentaren. Wer gedacht hätte, dass XiangQi ein Spiel für zwei Personen sei, wurde hier eines besseren belehrt. Sobald zwei spielten, bildete sich eine Traube von Experten, die trotz Sprachbarriere das Geschehen auf dem Brett lebendig und aktiv kommentierten. Und wenn die Kommentare ( in Mimik und Gestik) nicht die gewünschten Wirkungen zeigten ,nahmen sie die Sache in die Hand. Dies führte immer wieder zu fröhlichen Situationen und erzeugt den hochkommunikativen Charakter von XiangQi. Es bestätigt aber auch, was Prof. David Wurman in seinem Buch „Chinesisches Schach/Koreanisches „) vor über zwanzig Jahren schrieb:“ Wo zwei eine Partie austragen, findet sich sofort ein Dutzend Zuschauer. Manchmal scheint es, dass sie mehr im Spiel aufgehen, als die beiden Gegner.“

Das XiangQi Garten Set
Die zweite Attraktion war ein Garten XiangQi Spielfeld nebst Figuren. Gleich zu Beginn des ersten Tages der WM versammelt Dr. Gralla Kinder aus allen teilnehmenden Mannschaften um sich und zeichnete mit ihnen und Hilfe von ein XiangQi Feld auf den Steinboden. Dies schuf- über alle Sprechgrenzen hinweg ein gemeinsames Erleben ,welches die Kinder in ihren Heimatländern so nicht erleben können. Die Figuren dieses bemerkenswerten Spielesatzes bestanden aus einem ganz normalen Set Garten Schach Figuren, die Dr. Gralla modifizierte, um die Figur der Kanone abbilden zu können. Auch dieses war die zwei Tage der WM über ein Anziehungspunkt für alle und wurde eifrig genutzt.
Natürlich wurde auch große Politik gemacht. Der Bürgermeister der Stadt Xineyang ( der Hauptstadt des XiangQi),die World XiangQi Föderation und die Caissa Touristik Group unterzeichneten ein Kooperationsvertrag, mit dessen Hilfe das XiangQi weiter popularisiert werden soll in der Welt. Hierfür werden Eine Milliarde Euro von allen drei Partnern in die Hand genommen. Für Deutschland unvorstellbar.
Xineyang ist die Stadt, an der die Schlacht der streikenden Königreiche stattfand und der Fluss, welcher auf dem XiangQi Spielfeld sichtbar ist historisch und geographisch belegt ist. Die ganze Stadt steht im Zeichen des XiangQi, dessen Popularität und Dynamik –trotz seines Alters ungebrochen ist.
Da die Veranstalter Grenzen überwinden möchten ,wurde als Gast der Vorsitzende der Deutschen Schachjugend ,Malte Ibis begrüßt. Dieser konnte sich aus erster Hand ein Bild vom XiangQi machen. Wie er selber berichtete, hatte schon die Grundlagen des XiangQi erlernt- und tatsächlich wurde er Bein Kinitzten mit Uwe Frischmuth gesehen. Ein Besuch, der hoffentlich beide Schachs und ihre Organisationen näher bringt.
Eine besondere Begegnung gab es noch am Rande.
Der russisches Trainer ,Alexander Demin und Jürgen Woscidlo spielten eine Partie. Nicht etwa XiangQi ,sondern JiangQi ( koreanisches Schach).. Herr Demin gehört zu den 50 Xiang Spielerin in Moskau( in Russland gibt es 300 organisierte) und zu den fünf Spielern des koreanischen Schachs in Moskau.
Angesichts der Popularität des Schachs eine verschwinden Minderheit, die Herr Demin aber sehr gut repräsentierte und vertrat.
In der Partie stand es lange Zeit unentschieden, aber Herr Demin drehte die Partie ,dank exzellenter Verteidigung und gewann verdient.

Das Abschlussfoto
Den Abschluss bildete ein Gruppenfoto mit allen Spielerinnen und Spielerin.
Zum Schluss kann gesagt werden, dass nicht nur die Medaillenträger gewonnen haben ,sondern auch das XiangQi, die Freundschaft zwischen Menschen verschiedener Sprachen, Nationalitäten und Kulturen.
Und jeder Spieler nimmt wertvolle Erfahrungen und Eindrücke mit.
In diesem Sinne
Glück Auf!
Jürgen Woscidll
von Dave | Juli 30, 2016 | Schachart
von Jürgen Woscidlo
Am Mittwoch, 22.Juni 2016 trafen sich zum vierten Mal die Schülerinnen und Schüler der beiden Schulen, um miteinander Shogi zu spielen. Nachdem die Mannschaft der Grumbrechtstrasse im November 2015 bei der japanischen Schule in Halstenbek zu Besuch waren, kamen nun 7 Schülerinnen und 2 Schüler zu Besuch in die Grumbrechtstrasse . Während die japanischen Gäste mit einer völlig neuen Mannschaft antraten, spielte Heimfeld mit einer Reihe vom Stammspielern auf: Neben Konrad Leo Adler, Ian Meinköhn, Elefterios Petridis ,Adriano Americo, Paul Geissler (General Attacke) und Kevin Wentzien spielten als Neuzugänge Manish Srinath, Ananya Matapathi und Vindhya Srinivasa.
Viele der Spielerinnen und Spieler beider Teams haben erst vor kurzem mit dem Shogi-Training begonnen. Die Zeitdauer schwankt zwischen drei Wochen und drei Monaten.
Die Turnierleitung lag bei Jürgen Woscidlo, während Fabian Kräne als Schiedsrichter mit seiner freundlichem Art für ein regelkonformes Turniers sorgte. Herr Ishi ( Isis-Sensey) leistete tatkräftige Unterstützung bei der Übersetzung .
Das Büffet wurde sehr sachkundig von Mirja Faber geleitet. Sie kam als Gast von der Götze Schule zum Match und übernahm dankenswerter Weise die Aufgabe die Aufteilung von Getränken und Speisen zu managen. Nebenbei entdeckte sie auch ihr Herz für das Shogi.
Gespielt wurde ein mehrrundiges Turniers, in dem abschließend die Feinwertung bei der Vergabe der Plätze den Ausschlag gab.
Die Partien waren spannend bis humorvoll.
In der ersten Runde sorgte Vindhya mit ihrem Sieg über Haruna für die erste Überraschung. Diese gute Performance hielt auch in Runde 2 an. Für Spannung in Runde zwei sorgte die Partie Manisch gegen Hirotomo. Sie war so spannend ,dass sie durch die Turnierleitung und Schiedsrichter nach Stellung und Figurenwert entschieden werden musste. Hirotomo zeigte sich als bester Spieler der japanischen Gäste, was sich auch in der Endwertung darstellte. Von Runde zu Runde spielte er sich mehr ins Turniers.
1 Meinköhn, Ian – de-Grum
2 Srinath, Manish – de-Grum
3 Hirotomo – jp-Hals
4 Adler, Konrad-Leo – de-Grum
5 Petridis, Elefterios – de-Grum
6 Americo, Adriano – de-Grum
7 Geißler, Paul – de-Grum
8 Wentzien, Kevin – de-Grum
9 Srinivasa, Vindhya – de-Grum
10 Eika – jp-Hals
11 Hanna – jp-Hals
12 Haruna – jp-Hals
13 Hazuki – jp-Hals
14 Yosuke – jp-Hals
15 Hana – jp-Hals
16 Mathapati, Ananya – de-Grum
Fazit: Es war ein richtig spannender Vormittag und der Termin des nächsten Treffens steht bereits auch schon fest:
Mittwoch,23.November 09:00- 13:00 in der japanischen Schule in Halstenbek.
von Dave | Juni 30, 2016 | Allgemein
Der Vorname stand schon vor Beginn des letzten Spiels fest: Lukas. Aber welcher von beiden würde das Finale der Jugendmeisterschaft für sich entscheiden? 90 Minuten später stand Lukas Zierahn als Sieger fest. Platz zwei also für Lukas Wegerhoff, der toll gespielt und bis dahin noch keine Niederlage einstecken musste. Platz drei belegte Robert Matei. Den vierten Platz teilten sich Johanna Wegerhoff, Oskar Dziedzic und Dave Kunz, die jeweils im Wechsel ein Spiel gewonnen und eins verloren hatten.
Rainer Johanson zeigte sich über „das erste Jugendturnier seit vielen, vielen Jahren“ hoch erfreut, als er im Anschluss die Urkunden überreichte und einen Pokal für den Sieger bei der nächsten Hauptversammlung versprach. So wie die neuen Mitglieder ein großer Gewinn für den Verein sind, profitieren die Jugendlichen im Gegenzug von den Erfahrungen und Kenntnissen der „alten Hasen“. So wie an diesem Abend: Etienne, Rainer, Andy nahmen sich gerne die Zeit, um die Partien dieser Meisterschaft mit den Spielern zu analysieren. Fundiert und immer auf Augenhöhe.

von Dave | Juni 30, 2016 | Allgemein

Unser Schachjugendwart und Schachlehrer an der Stadtteilschule Ehestorfer Weg, Dr. Hendrik Hauschild, freut sich über die Auszeichnung „Hamburger Schachlehrer 2016 der Stadtteilschulen“. (mehr …)